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Trainingslehrgang Punat / Kroatien 2003


Für einige von uns war es das erste Mal, deswegen war auch die Ungewissheit über den kommenen "Trainings" - "Urlaub" groß.

Kroatien, das spricht doch eigentlich für Urlaub, Sonne, baden und shoppen an der Strandpromenade. Auf der anderen Seite - wie wird wohl das erste gemeinsame Trainingslager, mit 2 Trainings je TAG!!! (anstatt 2 Trainings je Woche wie sonst üblich).

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Bis auf einige Meinungsverschiedenheiten mit dem ersten Leihbus (von dem haben wir uns nach Konsultation des Scheidungsanwaltes ÖAMTC getrennt) ging´s dann in vollendeter Harmonie auf nach Kroatien. Die Zimmer hatte uns Gerold ja vorsorglich (er kennt unsere Pünktlichkeit) schon reserviert, lediglich das kalte Abendessen strafte unser spätes Eintreffen.

Am traditionell freien ersten Tag haben wir uns in Krk und Umgebung die wunderbaren Orte, die ebenso schönen klaren Strände und die vielen Shops besichtigt und teilweise leergekauft (vor allem Jochen deckte sich gleich mit allen Badeutensilien ein). Aber auch das Baden sollte nicht zu kurz kommen. Diesmal gab´s das Abendessen direkt an der Strandpromenade im Fischlokal, allerdings leider nicht á la carte. Doch das änderten wir am Mittwoch und fuhren kurzerhand in ein auswärtiges Fischrestaurant, dort schwelgten wir in Muscheln, Krabben und Fischen !!!
Allerdings mit der Auswirkung, dass unser "Heim"-Fischlokal ganz betroffen reagierte: "wir haben das ja auch!!"

Die Trainings gestalteten sich auch dieses Jahr wieder etwas anders als noch im Vorjahr. Beide Gruppen (Gelb-violett und braun bis schwarz) trainierten zwar jeweils die spezifischen Schwerpunktbereiche, aber durch die Angebote des Selbstverteidigungstrainings nahmen oft alle Gürtelgraduierungen an den Trainings teil. So gab´s neben den für alle hochinteressanten und praktisch jederzeit anwendbaren Selbstverteidigungstechniken noch intensives Kampftraining mit vielen Fußtechniken, schweißtreibendes und nervenverzehrendes Grundschultraining, aber auch die stilrichtungsabhängigen Katas kamen nicht zu kurz.

Und diesmal neu: als Abschluss (und dann auf besonderen Wunsch auch morgens) Tai ji Training, in dem wir eine ganze Form erlernten, inklusive aller zugehörigen Anwendungen und Erklärungen. Dies sogar teilweise im Außenbereich vor der Halle und vor allem: für ALLE Teilnehmer des Trainingslehrganges, also nicht nur den Kampfsportlern. Dieses Angebot nahmen auch viele Begleitpersonen an, um so auch selbst in die Welt der Kampfkünste hineinzuschnuppern.

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Vor lauter Trainingseifer waren die Badezeiten dann wesentlich kürzer, als sich so mancher noch vor der Woche vorgenommen hatte. Das war zwar für die Trainierenden eher egal, aber unser Begleit "Maskottchen" Bianca bekam ganz verweinte Augen, weil sie uns nur so kurz sah. Doch wir revanchierten uns am letzten Tag. Da war der Trainingseifer ohnehin schon (fast) raus, und wir wollten noch unbedingt eine gute Fotoserie vom Strand. Das Wetter spiele perfekt mit und schickte starken Wind, sodass nicht nur die Touristen von den Fotoplätzen vertrieben wurden, sondern auch schöne große Wellen als Hintergrund da waren.

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Wehmütig ging´s dann am Freitag nach dem Abendessen wieder heim, mit vielen Fahrerwechseln haben wir die Heimfahrt zwar sicher bewältigt, aber "fertig" war auch jeder, denn gut schlafen war im Kleinbus nicht möglich. Einen großen Dank daher an unseren Abschlussfahrer Roland, der als Krönung noch alle heimbrachte und den Bus zurückbrachte.

Aber jedem blieben die Highlights der Woche in dauernder Erinnerung: tolles und abwechslungsreiches Training, Selbstverteidigung und Tai ji, baden, die Strandpromenade am Abend, wunderbares Essen und danach ein Kaffee oder Eis, aber auch ein zwei Schnapserl oder Drinks, alles war dabei!