Japanisches
...
Karate
ni sente nashi
Es gibt im Karate keine Angriffstechnik (Gichin
Funakoshi)
Gijutsu
yori shinjutsu
Intuition mehr als Technik... (Gichin Funakoshi)
Myo
wa kyojitsu no kan ni ari.
Es liegt etwas Zartes irgendwo zwischen dem Sichtbaren
und dem Unsichtbaren. (Masatoshi Nakayama)
Der
Weg zum Erfolg hat keine Abkürzung. (Tanaka Masahiko)
Der
Weg ist ein Kreis.
Es
gibt kein Zuvorkommen im Karate. Es gibt keine ersten Angriff
im Karate.
Dies ist auch die Inschrift des Grabsteines von
Funakoshi Gichin auf dem Friedhof in Kakamura
Shikisoku
zeku
Die Eitelkeit aller Dinge ... (Gichin Funakoshi)
Die
günstige Gelegenheit, eine Technik auszuführen.
Der psychologisch richtige Moment zur Ausführung
einer Technik: durch Schaffung einer Öffnung oder in der Anfangsphase
der Technik des Gegners oder wenn der Angriff kommt
Ken
ist das Herz. Wenn das Herz falsch ist, befindet sich der Mensch
auf dem falschen Weg. Jeder, der Karate lernen will, muß erst
sein Herz finden.
Hier wird Karate mit ken umschrieben, was wörtlich
Faust bedeutet. Diese Art von Prinzipien gilt für alle Kampfkünste.
In anderen Kampfkünsten hat ken bei gleicher Artikulation, aber
anderer Schreibweise, die Bedeutung von Schwert
Die
Faust und das Zen gehören zusammen.
Auch hier wurde das ursprüngliche Schriftzeichen ken (Schwert)
durch das Karatesysnonym ken (Faust) ersetzt
In einem Atemzug
Ausdruck des Schwertmeisters Miyamoto Musashi,
dass, wenn die richtige Distanz für einen Schlag gegeben ist,
man ohne irgendwelche vorbereitenden Bewegungen in einem Atemzug
angreifen soll
Herz und Technik sind eines.
eine
kata drei Jahre
Drei Jahre wurde bei den alten Meistern als Minimum
angesehen, eine kata zu üben, bevor eine neue erlernt werden durfte
karate
do, ein Weg (Gichin Funkoshi)
Dieses Zitat läßt viele philosophische Übersetzungen
zu. Der Titel des Buches von Funakoshi: karate do ichiro wird
mit Karate Do mein Weg übersetzt. Hier ist es die wörtliche Übersetzung
Der
unbewegte Geist. (Takuan Soho)
Die
literarischen und kriegerischen Künste kann man nicht trennen.
Laß
die Wolken ziehen und geh deinen Weg. (Gichin Funakoshi)
Mit
einem Schlag töten.
Dieser heute nicht unbedingt wörtlich zu nehmende Ausdruck verkörpert
das Wesen des Karate: das Ippon Prinzip. Mittels EINER Technik
soll der Kampf entschieden werden. Beim früher oft vorkommenden
Kampf zwischen Faust und Schwert war sowieso keine Möglichkeit
für einen zweiten Schlag